Besuch der Moorfroschaufzucht in Langenargen vom 17.5.2024

Wir haben viel über das Leben der Amphibien und der Moorfrösche im speziellen gelernt. Wir konnten die wunderschönen Kaulquappen und kleinen Frösche ganz genau beobachten. Und Moritz Ott hat uns anschaulich über sein Projekt, das Einsammeln der Laichballen im März und das nun bald folgende Aussetzen der kleinen Frösche in den Mooren in der Umgebung von Ravensburg erzählt. Alle Infos dazu findet ihr auf https://moorfrosch.info/ und ihr wisst nun das gerade Amphibien stark gefährdet sind. Die Moorfrösche konnten nur durch dieses Projekt in südlichen Baden-Württemberg vor dem Aussterben bewahrt werden. Zum Schluss haben wir die Moorentstehung "nachempfunden" und haben uns beim Moorfrosch-Libellen-Spiel ausgetobt.

Bericht und Fotos: Theresia Clemens; außer Foto Moorfrosch von Frank Leo.

Kinderaktion "Farben aus Pflanzen" vom 19.4.2024

Die Aufgabenstellung war: Wie aus Pflanzen Farben werden
Aus Zwiebeln, Blüten, Blaukraut, Spinat und Himbeeren werden wir tolle Farben herstellen, ganz natürlich und kinderleicht. Die Farben nutzen wir anschließend zum Bemalen von Salzteig und färben von kleinen Baumwollwimpeln, die hergestellten bunten Ergebnisse dürfen mit nach
Hause genommen werden. Drumherum werden wir auch lernen wie die Farbstoffe in den Pflanzen gebildet werden und mit welchen Tricks wir sie besonders zum Leuchten bringen.

 

Nachbericht:

Am Freitag hatten wir alle Hände voll zu tun um durch Schnippeln, Häckseln und Passieren aus Teilen von Pflanzen (Blätter/ Stängel, Wurzeln und Früchten) Farbensäfte zu gewinnen. Durch Eure fleißige Hilfe dabei und auch durch die Unterstützung am Feuer sind wir sehr gut voran
gekommen.
Es tut uns leid, dass wir die Herstellung der grünen Spinatfarbe zeitlich nicht mehr untergebracht haben, das können wir bestimmt bei einem der nächsten Termine nachholen.
Ich hoffe eure kurkumagelben, himbeerroten und blaukrautblauen Wimpel sind gut getrocknet. Trotz des zugegebenen Salzes in den Farbensäften sind diese nicht lange haltbar, ihr könnt sie einfach über den Ausguss entsorgen, es ist alles 100% biologisch abbaubar:-).
Für viele rote und blaue Färbungen in Pflanzen (auch Himbeeren und Blaukraut/Rotkohl) ist die Stoffgruppe der Anthocyane verantwortlich. Anthocyane kommen in fast allen Pflanzen vor und haben neben den tollen Farben vor allem den Effekt, dass Pflanzen damit die Strahlungsenergie
der Sonne in Wärme umwandeln können.

Vielen Dank auch an Doreen.

 

Bericht und Fotos: T. Clemens

Kinderaktion "Waldrallye" vom 15.3.2024

Liebe Kinder und liebe Eltern,
schön, dass wir eine erlebnisreiche Zeit ohne Regenschauer im Brugger Wald hatten. Ihr habt ganz fleißig
...  die 78 bzw. 79 Jahresringe einer Baumscheibe gezählt
...  viele Eingänge eines Dachsbaus erforscht
...  ohne Scheu die Lebewesen im morschen Holz und im Waldboden entdeckt (Feenlämpchen-spinne, Steinläufer, Rollasseln, Hundertfüßler, etc.)
... das Leben im Waldteich unter die Lupe genommen (Wasserkäfer, Schwimmkäfer evtl. war es ein Kugelschwimmer, Wasserassel, Köcherfliegenlarven und Röhrenwürmer, die wie kleine Regenwürmer aussahen)
... euch gegenseitig unterstützt, Bäume zu ertasten
... mit mir Rumpfbeuge gemacht (viel besser als ich🙂)
... Blätter & Zapfen gesammelt und bestimmt
... sogar eine Eichelhäherfeder gefunden

Es hat mit viel Freude bereitet! Wie immer im Anhang einige Impressionen und einen ganz großen und lieben Dank an meine Unterstützerin Doreen.
Schöne Grüße, Eure Theresa

 

Fotos: Theresa Clemens/NABU Eriskirch-Meckenbeuren

Kinderaktion "Knospenabdrücke in Gips" vom 23.2.2024

Zunächst sind wir los gelaufen um zu schauen, wie unterschiedlich und einzigartig die verschiedenen Knospen an den Bäumen und Sträuchern sind.
Knospen sind die geschützten Kinderstuben der Bäume und Sträucher in denen sich Blüten und Blätter im Winter verbergen.
Zusammen haben wir ganz genau hingeschaut und uns Details eingeprägt. Auf unserem Weg haben wir gelernt, Erlen von Haselnüssen zu unterscheiden, auch wenn sie keine Blätter tragen. Auch Kirschen und Pappeln konnten wir im dichten Geäst anhand der Knospen unterscheiden. Rotbuchen, Hainbuchen, Forsythie, sogar eine kaukasische Flügelnuss (Walnussart), Kastanie und Erle konnten wir bestimmen und kleine Zweige mit zum Basteln nehmen. Hier noch eine anschauliche Internetseite zur Bestimmung anhand von Knospen:

https://www.pflanzen-vielfalt.net/bestimmen-sammeln/baumbestimmungshilfe/knospenbestimmung/

Beim Basteln ward ihr wieder fleißig, eifrig und kreativ dabei. Nachdem ihr eure Zweige mit Knospen in die Tonblöcke gedrückt und wieder entfernt habt, wurde mit Gips ausgegossen. Zwischendurch haben wir noch das Gittermodell vom Gips nach gebastelt und gelernt, dass Gips ein super Recyclingmaterial ist. Der Gips war noch nicht ganz gehärtet als die Zeit schon wieder rum war, ich hoffe ihr konntet gestern zu Hause noch schöne Abdrücke nach dem Entfernen des Tons erhalten.

 

Im Anhang wieder ein paar Impressionen, einen ganz lieben Dank auch an meine Unterstützerinnen Elena und Eva, herzlich Grüße an euch alle, eure Theresa.

 

Fotos: Theresa Clemens

Kinderaktion "Duftmemory aus Winterwald & -wiese vom 19.1.2024

Wir haben uns auf den ältesten Sinn aller Tiere und Menschen eingelassen (mindestens 400 Millionen Jahre, als die ersten Wirbeltiere an an Land wanderten) – den Geruchssinn. Wir haben nicht ganz so alltägliche Gerüche erraten und festgestellt, dass jeder Geruch auch gleich ein Gefühl auslöst („Igitt - ekelig moderiger Pilzgeruch“ oder „Ah - so schön riecht Fichtenharz“), denn der Geruch wird in unserm Gehirn auch dort verarbeitet wo unsere Emotionen erschaffen werden.

 

Ihr habt ganz fleißig eure Gläschen bemalt und wart darüber hinaus aktiv mit Pinsel und Farbe. Dann haben wir uns der Zubereitung der Geruchsmaterialien gewidmet, denn die Intensität wird durch reiben, schälen, schnitzen, zerkleinern erhöht. Je mehr Oberfläche etwas hat, desto mehr Duftmoleküle werden frei und können den Weg in unsere Nasen finden.

Zum Schluss haben wir die Materialien in die Gläser gefüllt und wer den Birkenpilzgeruch nicht so mochte durfte einen Sommerduft mit nach Hause nehmen (Lavendel oder Rose). Eine Anmerkung: das Duftmemory ist nicht so lange haltbar, durch die Feuchtigkeit in den verschlossenen Gläschen kann es gerade beim Rindenmulch und dem Holunderholz zu Zersetzungsprozessen (Schimmel) kommen, daher bitte kontrollieren und ggf. über Biomüll/Kompost entsorgen.

 

Fotos: Theresia Clemens

 

Kinderaktion "Filzwichtel" vom 17.11.2023

Bei unserer Filzwichtelaktion hatten wir zwar ziemlich Pech mit dem Wetter aber zum Glück einen urigen Unterschlupf im Tipi der Naturwerkstatt Bodensee.

Wir haben feine verschiedenfarbige Schafwolle mit warmen Wasser, Seife und vor allem eurem Fleiß und eurer Geduld in kleine Filzkugeln verwandelt. Die Technik des Filzens ist schon fast so alt wie die Schafhaltung selbst (ca. 10.000 Jahre!) und hat vermutlich in Zentralasien ihren Ursprung. Durch Druck, Reibung, Wärme und Seifenwasser wird die Oberfläche der einzeln Härchen so verändert, dass sie sich fest miteinander verbinden.

Die fertigen Kugeln wurden durch viel Einsatz der Kinder sowie Nadel & Faden verbunden und auf Holzbeinchen gestellt. Weiter ging’s mit Hammer und Nägeln um für die Filzwichtel noch kleine Häuschen anzufertigen.

Nebenher haben sich alle auch um das behagliche Feuer im Tipi gekümmert, klasse!

 

Fotos: T. Clemens

 

Kinderaktion "Wasser" vom 27.10.2023

Bei der Aktion "Wasser" haben Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren gelernt, wie Grundwasser entstehen kann, indem diese mit viel Fleiß und Experimentierfreude kleine Filteranlagen aufgebaut haben. Außerdem wurde mitgeteilt, dass Grundwasser (im Erdinneren) und Oberflächenwasser (Flüsse und Seen) weniger als 1% des gesamten Wassers auf der Erde ausmachen (der Rest ist zum aller größten Teil Salzwasser und auch gefrorenes Wasser am Nord- und Südpol).

Das Filtern von selbstgemachtem Matschwasser hat in den kleinen Kläranlagen durch die verschiedenen Filtermaterialien schon super funktioniert. Neu war, dass man mit dieser mechanischen Filtration Lebensmittelfarbe und Spüli nicht aus dem Wasser entfernen kann. Beim Überlegen und Aufschreiben wofür man alles Wasser braucht, wurde erkannt, dass es auch den sogenannten virtuellen Wasserverbrauch gibt. Nämlich für z.B. Kleidung oder Nahrung, denn hier wird bei der Herstellung viel Wasser benötigt wird, was dann erst wieder gereinigt werden muss.

 

Fotos: T. Clemens

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