Naturnaher Garten: Update November 2025

Die zweite Saison im naturnahen Garten liegt hinter uns.


Fangen wir mit dem Unerfreulichen an: Unser Hauptproblem waren wieder einmal die Schnecken.
So fiel zum Beispiel die gesamte Kohlrabianzucht diesen hungrigen Tierchen zum Opfer. Auch mit unseren Tomaten und Gurken lief es witterungsbedingt überhaupt nicht.


Erfolgreich war stattdessen der Hokkaido- und Butternusskürbisanbau. Und auch die Kartoffelernte war wieder ein Highlight, obwohl wir sie in diesem Jahr mit einigen Nagetierchen teilen mussten, die sich unter dem Heu sehr wohl fühlten.

Aber das ist das Prinzip unseres naturnahen Gemeinschaftsgartens – die Ernte wird geteilt, egal ob mit Mensch oder Tier. Und dass sich die Tiere bei uns wohlfühlen, ist kaum zu überhören - überall summt, brummt und zwitschert es – und auch nicht zu übersehen - mehrere Eidechsen haben den Weg zu uns gefunden.


Gegen Ende des Sommers säten wir noch Feldsalat aus und steckten Zwiebeln und Knoblauch für eine frühe Ernte im nächsten Jahr und in der Hoffnung, so hoffentlich den Schnecken zuvorzukommen.

Im September waren dann die Äpfel der zahlreichen Streuobstbäume reif und wir
konnten etliche Kilo Apfelmus einkochen und Apfelkuchen backen.


Das Fazit ist: dieser Garten ist einfach ein toller Ort, der Begegnungen mit Lebewesen aller Art ermöglicht und dabei gleichzeitig einen Rückzugsraum bietet.

Dieses Jahr ist er um ein paar Mitstreiter*innen, einige Beete, eine Gartenhütte und einen Rasenmäher reicher geworden.

 

Text und Fotos: Elena Böhler

Naturnaher Garten: Update Mai 2025

Viel ist in diesem Frühling schon gearbeitet worden – ein Gartenhäuschen durfte einziehen, zwei neue Beete wurden gebaut, Johannisbeersträucher gepflanzt und Kompost ausgebracht. Natürlich haben wir uns auch schon um die Beetplanung und die Anzucht der verschiedenen Gemüsesorten gekümmert: Neben Mulchkartoffeln (die unter einer Decke Heu wachsen dürfen und das hoffentlich auch tun), wollen wir verschiedene Tomatensorten, Gurken, Mangold, Mais, Bohnen, Palmkohl, Kürbisse und und und… anbauen. 

Ganz gespannt sind wir auch, wie sich unsere Stauden entwickeln, die wir im Herbst gepflanzt haben – Nachtkerze, Braunwurz, klebriger Salbei oder Königskerze sind nur ein paar der insektenfreundlichen Pflanzen, die nun ein Plätzchen in unserem Garten haben. Ein Wildbienenhotel steht auch für sie bereit – Norbert und Wilfried haben es im vergangenen Herbst aufgestellt.

Aktive Mitarbeiter für unseren naturnahen Garten in Eriskirch-Dillmannshof gesucht
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Projekt Naturnaher Garten, Update zum 15.7.2024

Es hat sich viel getan in unserem naturnahen Garten:

Zunächst haben wir in einer großen Aktion die Rahmenbeete mit Kompost aufgefüllt und unter die bestehende Erde gehoben. Gleichzeitig kamen die Kartoffeln ins Beet. Mitte Mai war es dann auch endlich für alle anderen Gemüsepflanzen soweit. Viele davon hatten wir selbst aus Samen herangezogen, andere bei der Gärtnerei der Diakonie Pfingstweid erworben, manche geschenkt bekommen.

Der viele Regen ersparte uns zwar das Gießen, aber brachte eine regelrechte Schneckeninvasion mit sich. Alle Paprikasetzlinge, einige Zucchinipflanzen und der Staudensellerie hatten trotz regelmäßigem Absammeln der Schnecken keine Chance. Trotzdem gibt es auch Lichtblicke: Der Mais ist riesengroß und hat tolle Fruchtansätze, auch die Tomaten trotzen dem Regen und den Schnecken und die Muskatkürbisse haben mittlerweile das gesamte Hügelbeet eingenommen. Die ersten Gurken und Mangoldblätter konnten schon geerntet werden und als nächstes holen wir die Kartoffeln aus der Erde.

Eines unserer Sommerprojekte wird das Bauen eines Komposts sein.

 

Meldet euch gerne bei Elena Böhler, wenn ihr Lust habt bei diesem oder anderen Projekten in unserem naturnahen Gemeinschaftsgarten dabei zu sein. Näheres finden Sie im unten stehenden Flyer.

 

Fotos und Text: Elena Böhler

Unser naturnaher Garten

Seit diesem Jahr / Anfang 2024 gibt es beim NABU Meckenbeuren-Eriskirch einen naturnahen Gemeinschaftsgarten.

Nachdem ein geeignetes Grundstück gefunden war, formierte sich die Gruppe, die aktuell aus etwa zehn Hobbygärtner:Innen besteht, aber noch weiter wachsen darf.

An mehreren Samstagen wurde der Boden vorbereitet und vier Rahmenbeete à 5m² entstanden. Beerensträucher wurden gepflanzt, ein Hügelbeet vorbereitet, eine Blumenwiese eingesät und zwei Sitzgelegenheiten aus Paletten gebaut.

Jetzt warten wir auf stabileres Wetter, damit unsere Gemüsepflanzen in die Beete einziehen können.

 

Fotos (Stand 24.4.2024): Elena Böhler

 

Flyer zu unserem naturnahen Garten, Elena Böhler
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